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		<title>Erkenntnis</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr häufig werde ich damit konfrontiert, dass Menschen zu mir kommen, jedoch zuerst nicht wirklich bereit sind, nach innen zu schauen, bzw. an der bisherigen Lebensweise etwas zu verändern. Vielmehr ist es so ähnlich, wie bei einem Arztbesuch, &#8220;mir geht es schlecht, machen sie das bitte mal weg&#8221;! Nun vielleicht mag der Arzt mittels Medikamenten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr häufig werde ich damit konfrontiert, dass Menschen zu mir kommen, jedoch zuerst nicht wirklich bereit sind, nach innen zu schauen, bzw. an der bisherigen Lebensweise etwas zu verändern.</p>
<p>Vielmehr ist es so ähnlich, wie bei einem Arztbesuch, <em>&#8220;mir geht es schlecht, machen sie das bitte mal weg&#8221;!</em><br />
Nun vielleicht mag der Arzt mittels Medikamenten ja in der Lage sein, das eine oder andere zu beseitigen,<br />
bei unserer Psyche ist das leider nicht ganz so einfach.<br />
Des weiteren unterstellt diese Anforderung an mich, dass ich etwas wüßte, was das Gegenüber nicht weiß.<br />
Das ist allerdings eine völlig falsche Annahme.<br />
Was ich tun kann, ist lediglich den Nährboden zur Selbsterkenntnis zu schaffen, bzw. den Weg oder die Richtung vorgeben. Hierzu ist kein zusätzlich von mir vermitteltes Wissen von Nöten, sondern es geht eher darum, den Nebel zu lichten bzw. etwas wegzulassen was den natürlichen Lauf behindert.</p>
<p>Die größte Barriere dieser Zusammenarbeit, stellt jedoch der Verstand dar.<br />
Jahrelang hat dieser seine Arbeit ausgeführt und nun soll er an manchen Stellen einfach stumm bleiben.<br />
Dieses Feld einfach kampflos zu räumen, widerstrebt ihm zutiefst. So wurden doch bereits jede Menge Erklärungen dafür gefunden, warum es mit dem friedvollen Leben bzw. mit dem Glück einfach nicht klappen will.</p>
<p><em>Wenn der Arbeitgeber doch endlich bessere Bedingungen bieten würde, der ersehnte Neuwagen doch zu realisieren wäre oder der Ehepartner doch endlich meinen Wünschen entsprechen würde, dann ja dann wäre alles in Ordnung und das Glück würde sich sicherlich schlagartig einstellen.</em></p>
<p>Viele dieser, aber auch noch einige Andere Antworten bekomme ich immer wieder auf meine Frage <em>&#8220;warum sind Sie unglücklich, bzw. nicht zufrieden&#8221;</em> zu hören.<br />
Die Liste ließe sich  endlos fortsetzen.</p>
<p>In dieser Haltung, ist natürlich keine Veränderung möglich.<br />
Denn wie sollte es auch möglich sein, die äußeren Umstände permanent zu verändern.</p>
<p>Wenn allerdings, durch welchen Umstand auch immer, die Erkenntnis gewonnen wurde,<br />
dass eine Antwort auf die von mir gestellte Frage nicht in den äusseren Umständen zu suchen ist, dann ist der erste große Schritt in Richtung Freiheit getan.<br />
Hierzu müssen Sie allerdings etwas Mut aufbringen, um den (scheinbar) sicheren Hafen, den Ihnen Ihr Verstand zusammengezimmert hat zu verlassen.</p>
<p>Zu verlieren haben Sie nichts, denn wie gut hat denn die bisherige Strategie funktioniert?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Träume</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das sicherlich einige von Ihnen beschäftigt, weil es immer mal wieder, zumindest dann, wenn es sich um einen unangenehmen Traum gehandelt hat, die ersten Minuten oder auch Stunden eines Tages erschwert. Experten behaupten ja vehement, wir träumen nachts immer, wir wissen es nur am nächsten morgen evtl. nicht mehr. Interessant [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das sicherlich einige von Ihnen beschäftigt, weil es immer mal wieder, zumindest dann, wenn es sich um einen unangenehmen Traum gehandelt hat, die ersten Minuten oder auch Stunden eines Tages erschwert. Experten behaupten ja vehement, wir träumen nachts immer, wir wissen es nur am nächsten morgen evtl. nicht mehr. Interessant wäre, worauf sich diese kühne Behauptung stützt. Viel wichtiger aber finde ich, wie kommt es zu einem Traum, und warum hat der Traum Einfluss auf unsere Stimmungslage.</p>
<p>Ein Traum hat die gleiche Quelle wie unsere Gedanken. Er entspringt somit unserem Denkapparat, also unserem Verstand. Völlig ungehindert und umabgelenkt, kann er nachts denken. Am Tage noch beeinträchtigt, durch unser Handeln und Tun, bzw. auch durch nutzvolles Denken, können nachts die Gedanken ungehindert eine Geschichte nach der anderen erzählen. Freilich hat diese Geschichte einen gewissen Bezug zur Realität. Dieser Bezug gleich oftmals aber lediglich einer homöopathischen Dosis!</p>
<p>Wie beim Denken (und im Prinzip ist es auch nichts anderes) schließt sich auch hier sofort eine Emotion bzw. ein Gefühl an. Das ist der Grund, warum wir teilweise bereits während des Traumes bzw. am nächsten Morgen niedergeschlagen sind.</p>
<p>Spannend ist die Tatsache, dass es den meisten Menschen viel leichter fällt, den Traum als unreell, ja als eine frei erfundene Geschichte zu akzeptieren, während die Gedanken am Tage teilweise für bare Münze genommen werden.<br />
Dabei gibt es hier kaum einen Unterschied. Natürlich soll hier nicht verschwiegen werden, dass es auch durchaus angenehme Träume gibt. Genauso wie es angenehme Gedanken gibt.</p>
<p>Jedoch gilt auch hier, mehr als eine Geschichte können uns unsere Gedanken nicht erzählen. Für mich stellt der Traum immer eine sehr schöne Metapher dar, um den Wahrheitsgehalt von Gedanken zu erläutern. Denn immer wieder entsteht das Leiden dadurch, dass wir uns mit den Gedanken identifizieren, bzw. diesen Glauben schenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Langeweile</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 09:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Impuls für diesen Blog kam dieses mal von meinem Sohn Robin. Erst kürzlich führten wir ein Gespräch über die Langeweile. Ein Zustand, der vor allem bei Kindern öfters mal eintritt. (Besonders häufig dann, wenn der IPod nicht verfügbar, das Wetter schlecht und auch sonstige Medien nicht zur Verfügung stehen). Alleine der Begriff &#8220;Langeweile&#8221; hat [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Impuls für diesen Blog kam dieses mal von meinem Sohn Robin.<br />
Erst kürzlich führten wir ein Gespräch über die Langeweile.</p>
<p>Ein Zustand, der vor allem bei Kindern öfters mal eintritt.<br />
(Besonders häufig dann, wenn der IPod nicht verfügbar, das Wetter schlecht und auch sonstige Medien nicht zur Verfügung stehen). <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alleine der Begriff &#8220;Langeweile&#8221; hat an sich nichts bedrohliches.<br />
Handelt es sich hier doch lediglich darum, dass die Weile lange währt.</p>
<p>Die Frage, die sich hier stellt, ist von welcher Weile ist hier die Rede?<br />
Auch der Begriff &#8220;sich die Zeit vertreiben&#8221; führt uns in die Nähe dessen, worauf ich eigentlich hinaus möchte. Also worin liegt das Problem an der &#8220;Langeweile&#8221; bzw. wieso macht es Sinn die Zeit zu vertreiben?</p>
<p>Grundsätzlich gefällt mir der Begriff des &#8220;Zeitvertreibs&#8221; nicht schlecht, da wir einer Illusion zum Opfer fallen, wenn wir davon ausgehen, dass es so etwas wie Zeit gibt.<br />
Also warum diese Zeit nicht vertreiben und im Hier und Jetzt leben.<br />
Leider ist beim Zeitvertreiben allerdings umgangssprachlich etwas anderes gemeint. Es geht hier darum, wie übrigens auch bei der Langeweile, dass wir uns in diesem Zustand nicht wohl fühlen. Das wir aus diesem Zustand fliehen möchten bzw. genau diese Zeit vertreiben wollen. Ähnliches trifft übrigens auch auf <a title="Ziele" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2012/10/ziele/" target="_blank">&#8220;Ziele&#8221;</a> zu.</p>
<p>Die Ursache hierfür, lässt sich in unserem Denkapparat finden, jenes Instrument, das wir unseren Verstand nennen.  Permanent ist er damit beschäftigt, zu bewerten und vergleichen. Dies schließt den jetzigen Zustand, in diesem Fall die Gegenwart nicht aus.</p>
<p><em>&#8220;Was also könnte ich tun, bzw. welcher Zustand ist besser als der vorhandene also das  Hier und Jetzt&#8221;?</em><br />
Leider ist der Verstand nicht in der Lage festzustellen, dass es überhaupt keinen anderen Zustand gibt, als das Hier und Jetzt!</p>
<p>Durch diese fehlende Erkenntnis, geht die permanente Suche weiter, bis eine Beschäftigung gefunden wurde, die der Verstand als sinnvoller bewertet als den jetzigen Zustand.</p>
<p>In diesem Sinne, wünsche ich eine schönes langes Wochenende mit langer Weile! <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Was ist Tao?</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/was-ist-tao/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Taoismus]]></category>
		<category><![CDATA[WuWei]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Tao, dem man folgen kann, ist nicht das ewige Tao. Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name. Das Namenlose ist der Ursprung von Himmel und Erde Wärend das Bennenen der Ursprung aller Dinge ist. Also siehst du, immer wunschlos, das Mysterium Immer wünschend, siehst du das Manifestierte. Das beides ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Das Tao, dem man folgen kann, ist nicht das ewige Tao.</em><br />
<em>Der Name, den man nennen kann, ist nicht der ewige Name.</em><br />
<em>Das Namenlose ist der Ursprung von Himmel und Erde</em><br />
<em>Wärend das Bennenen der Ursprung aller Dinge ist.</em><br />
<em>Also siehst du, immer wunschlos, das Mysterium</em><br />
<em>Immer wünschend, siehst du das Manifestierte.</em><br />
<em>Das beides ist das selbe –</em><br />
<em>Wenn sie auftauchen werden sie unterschiedlich genannt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Diese Gleichheit ist das Mysterium,</em><br />
<em>Mysterium in Mysterium</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Tür zu allen Wundern.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>- Tao Te Ching 1</em></p>
<p style="text-align: left;">Schon sehr lange wollte ich einen Blog über das Tao schreiben, jedoch selbst Laotse oder Chuang-tzu taten sich seinerzeit nach meiner Ansicht sehr schwer damit, es in Worte zu fassen.<br />
Ich habe allerdings einen sehr guten Artikel von Bill Bunting gefunden.<br />
Ich bin sehr angetan von dieser Beschreibung und möchte Ihnen diese darum nicht vorenthalten:</p>
<p><strong>Was ist Tao?</strong></p>
<p>Ich habe zwei Übersetzungen für das chinesische Wort &#8220;Tao&#8221; gehört. Die eine häufigerere und allgemein als die genauere angesehen ist &#8220;Pfad&#8221; oder &#8220;Weg&#8221;, die andere, interessantere Interpretation ist &#8220;Alles, was ist&#8221;. Beide Definitionen meinen ungefähr das selbe, sobald man erkennt, dass der eigene Pfad oder Weg für einen das einzige ist, was es gibt. Diese Aussage ist im Grunde die Wahrheit für uns alle. Wir haben im Kopf ein Bild von dem, was wir als Realität annehmen. Dieses Bild kommt zu uns mit allen Einschränkungen, die unsere Augen haben, mit allen Fehlern in unseren Blickwinkeln. In anderen Worten ist unsere Wahrnehmung der Realität verfälscht durch unsere Erfahrung und unser Erlerntes. Dies ist kein Fehler, noch ein Versagen des Tao, unserer Eltern oder uns selbst, es ist der Lauf der Dinge. Falls wir wirklich versuchen sollten, die Essenz und Größe des Tao in einem einzigen atemberaubenden Moment zu erfahren, würden wir diese Erfahrung überleben? Kann unser Gehirn und Geist diese Essenz wirklich verstehen? Ich denke vielleicht nicht.</p>
<p>Der Preis des Daseins als Mensch ist Neugier. Wir werden getrieben mit allen unseren Mitteln herauszufinden, was mit uns nach dem Tod geschieht. Uns werden die unterschiedlichsten Formen von Glauben, Glaubenssystemen, Werten und Dogmen von Geburt an beigebracht, von unseren Eltern, unserem sozialen Umfeld und Kulturen in der ehrlichen Hoffnung, dass durch diese Erfahrung sowohl sie als auch wir irgendeine Form von ewiger Bestrafung vermeiden. Den meisten Kindern dieser Welt wird von ihren ersten Gedanken an von irgendeiner spirituellen Vergeltung für falsches tun und &#8220;Sünde&#8221; gelehrt, von den Dämonen des Buddhismus bis zur ewigen Hölle des Christentums, bis zum brennenden Tal von Henom im Judentum. Sie werden vor ihrer Gemeinde herausgeputzt und vorgeführt, wie hübsche Lämmer kurz bevor sie zu Schnitzeln werden. Aber haben sie die Wahrheit gelernt? Haben wir? Ich glaube, es lebt keine Seele, die dies liest und sich nicht mit diesem Paragraph identifiziert und an deren Herz die modernen Kontrollmechanismen der westlichen Glaubensrichtungen und Kulturen nicht zerren. Soweit diese Leute wahrhaft glauben und leben, was sie behaupten zu glauben, habe ich damit kein Problem, schließlich kann ich morgen sterben und feststellen, dass ich besser ein Mormone gewesen wäre.</p>
<p>Da ist die Wahrheit. Sie versteckt sich direkt hinter der Theorie. Sollte ich Mormone sein, Jude, Christ, Muslim oder Buddhist? Wissen wir es? Wie viele Leute hinter wie vielen Altären verschiedener Beschreibung behaupten genau zu wissen, was wir zu glauben haben. Ich kenne mehrere. Alle sind anders und alle im Recht. Wie kann das sein? Die Wahrheit ist, es können nicht alle recht haben, aber alle können immer noch gültig sein. Es gibt einige einfache Wahrheiten von denen ich glaube, dass sie das Fundament des theologischen und philosophischen Taoismusses bilden. Dies mag oder mag auch nicht die Gefühle, Gedanken und Lehren irgendeines anderen über dieses Thema widergeben, und das ist auch richtig so.</p>
<p>Zuallererst und zuvorderst weiß ich, dass ich in keiner abschließenden Analyse wissen werden, was mit mir geschieht, sobald ich sterbe. Ich weiß, was ich glaube, das ist anders, als wenn ich als Fakt wüsste was geschieht.</p>
<p>Zweitens weiss ich, dass ich eines Tages sterben werde. Das ist ein Fakt. Es ist außerdem der Lauf der Dinge und der Weg des Taos. Da dieses Ereigniss unvermeidbar ist, will ich nicht weiter darüber reden. Ich würde diesen Moment nicht um eine Sekunde schneller herbeiführen. Ich gebe zu, dass ich manchmal Angst vor diesem Moment habe.</p>
<p>Drittens weiß ich, nachdem ich diese beiden Dinge erkannt habe, dass es Dinge gibt die mysteriös sein sollen und die nicht einfach oder klar verstanden werden können, falls sie überhaupt verstanden werden können. Das Tao ist eines dieser Dinge. Zu formulieren, der Gott den du nennen kannst ist nicht Gott, egal welchen Namen du wählst. Der Gott, den du anfassen kannst, beschreiben oder zuordnen ist nicht Gott. Benennen ist das, was wir tun, Beschreiben, Kategorisieren und Unterteilen und Organisieren, das sind Dinge, die wir tun. Warum? Weil wir Menschen sind, es liegt in unserer Natur, die Neugier treibt uns diese Dinge zu tun in der Hoffnung, dass wir verstehen mögen und irgendwie erleuchtet werden. Alle diese Aktivität hat sicherlich einige bemerkenswerte Dinge und wundervolle Ereignisse hervorgebracht, aber es hat auch das schlechteste in uns zum Vorschein gebracht. Ab einem bestimmten Punkt, muss man, um Frieden und wahres Verständnis zu erlangen, verstehen, dass manche Dinge nicht dazu gemacht sind gefasst und analysiert zu werden. Das Tao ist eine solche Sache. Im Benennen sehen wir die Erschaffung der Quelle (Tao), in der Aufteilung sehen wir die hervorgegangenen Dinge. Im namenlosen und leeren, nur im Herzen und Geist gesehen, sehen wir das ewige.</p>
<p>Viertens, alles passiert, wann und wie es gehöhrt, egal ob wir es wollen oder nicht. Dies ist eine absolute Wahrheit, unveränderlich und in Granit geschrieben. Wir haben nicht die Macht das Tao auch nur um ein Atom zu ändern. Der Unterschied zwischen einem Ereigniss, das geschieht, wenn es soll, und einem, das geschieht, wenn es nicht soll, liegt allein in unserer Wahrnehmung, nicht in der Realität. Der Weise erkennt, dass sein Pfad sein Pfad ist, also kümmert er sich nicht darum, wohin ihn seine Füße tragen. Auf diese Weise gibt es keinen Konflikt, keinen Wettkampf, keinen Hohn, keine Enttäuschung, kein Unangemessensein, kein Richtig, kein Falsch. Es gibt nur den Pfad. Der Weise erklärt sich nicht, niemals, selbst wenn er es täte, würde die Erklärung nicht verstanden werden, weil anderer Menschen Pfade deren sind und nicht seiner. Der Weise wertet den Pfad des anderen nicht, es ist nicht seine Reise. Da der Weise nicht benennt, wertet, vergleicht oder kämpft, und, da der Weise seiner wahren Natur folgt ist er ewig, hat im Geiste, in der Wahrheit und in der Weisheit mit dem ewigen zu tun. Dies ist das Mysterium der Einheit mit dem Tao. Es gibt keinen Weg, seinen Weg zum Tao zu erarbeiten, aber viele Wege dem Tao friedlich zu folgen.</p>
<p>Fünftens, noch einmal, die Meinung und der Glauben eines alten Sifu, ich werte niemandes anderen Glauben oder Pfad. Da wir alle genau dort sind, wo wir hingehören, gibt es keinen Grund zu werten.</p>
<p>Buddha sagte: &#8220;Wenn wir aufrichtig handeln, ist alles, was wir tun, gut.&#8221; Vielleicht ist es besser, nicht soviele Gedanken auf das Was zu verwenden, sondern auf das Warum. Wenn die Absicht deines Herzens, Geistes und Seele eine des Friedens ist, eine des Mitleids und der Weisheit, des Respekts aller lebenden Dinge, ist es schwer einen allzuschweren Fehler zu machen, egal was irgendwer anders sagt. Sei immer deinem eigenen Weg treu.</p>
<p><strong>Quelle: Bill Bunting übersetzt von Jens-Wolfhard Schicke auf der Seite www.taoism.net</strong></p>
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		<title>Was ist Zen?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 08:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zen ist das im Menschen verwirklichte volle Bewusstsein des Seins, die Verwirklichung der heilen Welt in uns selbst.&#8221; F. A. Viallet Ich finde Francois-Albert Viallet hat das sehr treffend beschrieben, wo es doch so schwer fällt den Begriff  &#8221;Zen&#8221; in Worte zu fassen. Oder um es mit den Worten von Shunryu Suzuki zu sagen: „Zen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-24-um-09.55.54.png"><img class=" wp-image-1483  alignleft" title="Zen" alt="Zen" src="http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-24-um-09.55.54-298x300.png" width="179" height="180" /></a></p>
<p><strong><em>&#8220;Zen ist das im Menschen verwirklichte volle Bewusstsein des Seins,</em></strong><br />
<strong> <em> die Verwirklichung der heilen Welt in uns selbst.&#8221;</em></strong><br />
<em>F. A. Viallet</em></p>
<p>Ich finde Francois-Albert Viallet hat das sehr treffend beschrieben, wo es doch so schwer fällt den Begriff  &#8221;Zen&#8221; in Worte zu fassen.</p>
<p>Oder um es mit den Worten von Shunryu Suzuki zu sagen:<br />
<strong><em>„Zen ist nicht etwas Aufregendes, sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen.“<br />
</em></strong><br/></p>
<p>Sind Sie jetzt schlauer als vorher? Sehr viele Menschen sind es nicht!<br />
Und zwar deshalb, weil Ihr Verstand in dem Moment, da Sie diese Zeilen lesen<br />
versucht intellektuell zu entschlüsseln, was der Sinn des Geschrieben sein soll.</p>
<p>Zen mit dem Verstand, mit dem Intellekt zu erfassen, ist schlicht und einfach nicht möglich!<br />
Sie müssen Zen erfahren. Es bedarf der Erkenntnis &#8220;was ist!&#8221;</p>
<p>Deshalb ist das Beschreiten des Zen-Weges, ein teilweise schwieriges Unterfangen.<br />
Jedoch lässt sich durch das stetige Üben, in Form von <a title="Achtsamkeit" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2012/09/achtsamkeit/" target="_blank">Achtsamkeit</a> und <a title="Zazen" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2011/11/zazen/" target="_blank">ZaZen</a>, der von Francois-Albert Viallet beschriebene Zustand erreichen.</p>
<p>Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eigenverantwortung</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/eigenverantwortung/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 09:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Du machst mich glücklich oder ohne dich kann ich nicht leben.&#8221; Kennen Sie diese oder ähnliche Aussagen? Oder würden Sie gar sagen, dies trifft auf jemanden in Ihrer Nähe zB. den Partner, Freund oder einen anderen geliebten Menschen zu? Ist jemand ausser mir selbst in der Lage mich glücklich zu machen? Wenn ja, was wenn er [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Du machst mich glücklich oder ohne dich kann ich nicht leben.&#8221;</p>
<p>Kennen Sie diese oder ähnliche Aussagen? Oder würden Sie gar sagen, dies trifft auf jemanden in Ihrer Nähe zB. den Partner, Freund oder einen anderen geliebten Menschen zu? Ist jemand ausser mir selbst in der Lage mich glücklich zu machen? Wenn ja, was wenn er es irgendwann einmal nicht mehr tut?</p>
<p>Fragen über Fragen! Vermutlich werden Sie schon langsam Lunte riechen, worauf ich hinaus möchte.</p>
<p><strong>Nicht nur, dass wir das Glück permanent im Aussen suchen, schlimmer noch, wir machen etwas oder jemanden für unser Lebensglück oder Unglück verantwortlich!</strong></p>
<p>Gerade in Paarbeziehungen, verwandelt sich die Aussage &#8220;Ich liebe Dich, oder du machst mich glücklich&#8221; häufig in das Gegenteil. Warum dem so ist, ergibt sich daraus, dass niemand in der Lage ist Sie glücklich zu machen ausser Sie selbst. Auch wenn es den Anschein hat, dass es für eine Zeit gelingt, so hält dies nicht ewig an.<br />
Tritt dann der Umstand ein, dass ein Paar sich trennt, wird nicht selten deswegen schmutzige Wäsche gewaschen, weil das Versprechen sich gegenseitig glücklich zu machen nicht gehalten wurde. Die einst vermutete Liebe, wandelt sich in diesem Fall sehr leicht in Hass, weil die Verletzung tief sitzt, da der Partner seinen &#8220;Auftrag&#8221; nicht erfüllt hat. Ist dann noch eine Abhängigkeit (nicht ohne den anderen leben zu können) vorhanden, wird das <a title="Loslassen" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/02/loslassen/" target="_blank">Loslassen</a> zusätzlich zum Problem.</p>
<p>Nun der Blog trägt den Namen &#8220;Eigenverantwortung&#8221;.<br />
Haben Sie das erwachsenen Alter einmal überschritten, liegt es in Ihrer eigenen Verantwortung das Leben zu <a title="Der Lebenskünstler ein Faulpelz und Taugenichts?" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/lebenskuenstler-faulpelz-und-taugenichts/" target="_blank">meistern</a>.<br />
Gewiss benötigen wir in der einen oder andern Lebenssituation Hilfe von anderen.</p>
<p><strong>Jedoch ist niemand ausser Sie selbst für Ihr Leben verantwortlich!</strong></p>
<p>Finden Sie nicht, es kommt einer Befreiung gleich, zur erkennen, dass Sie niemand (ausser Sie selbst) unglücklich machen kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schmerz und Leid &#8211; worin liegt der Unterschied?</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/schmerz-und-leid-worin-liegt-der-unterschied/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 12:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[WuWei]]></category>

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		<description><![CDATA[Denken Sie einen kurzen Moment darüber nach und lesen Sie dann weiter. &#8230;&#8230;. &#8230;. Ich möchte es einmal so erklären, Schmerz kommt von Aussen, Leiden von Innen. Schmerz gehört zu unserem Leben wie essen, atmen, schlafen usw. und lässt sich sehr häufig nicht vermeiden. Jedoch das Leiden, ist quasi hausgemacht. Schmerz vergeht, jedoch das Leiden kann endlos [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Denken Sie einen kurzen Moment darüber nach und lesen Sie dann weiter.</p>
<p>&#8230;&#8230;.<br />
&#8230;.</p>
<p>Ich möchte es einmal so erklären, Schmerz kommt von Aussen, Leiden von Innen.</p>
<p>Schmerz gehört zu unserem Leben wie essen, atmen, schlafen usw. und lässt sich<br />
sehr häufig nicht vermeiden.</p>
<p>Jedoch das Leiden, ist quasi hausgemacht.<br />
Schmerz vergeht, jedoch das Leiden kann endlos anhalten.</p>
<p><strong>Leiden entsteht, weil wir den Schmerz nicht akzeptieren!<br />
Sich an etwas zu klammern oder einen Zustand nicht anzunehmen,<br />
der nicht mehr veränderbar ist, erzeugt Leid!</strong></p>
<p>Sollte es tatsächlich so einfach sein? Im Prinzip ja!</p>
<p>Jedoch kann ich Ihnen sowohl aus meiner Praxis, aber auch aus meinem<br />
eigenen Leben sagen, manches zu akzeptieren ist gar nicht so einfach.</p>
<p>Jedoch hilft hier wirklich nur die radikale Aktzeptanz wie sie auch in der<br />
dialektisch-behavioralen Therapie oder im Zen gelehrt wird.</p>
<p>Durch <a title="Achtsamkeit" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2012/09/achtsamkeit/" target="_blank">Achtsamkeit</a> sind Sie in der Lage, zu Beobachten was gerade ist und wie es eben ist,<br />
inkl. der eigenen Reaktion darauf.</p>
<p>Im Sinne des <a title="WuWei oder Passivität" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/03/wuwei-oder-pasivitaet/" target="_blank">WuWei</a> gilt es auch hier nur dann zu handeln, wenn es Sinn macht,<br />
jedoch nicht dann, wenn das Handeln einem Kampf gegen Windmühlen gleicht<br />
und schlimmer noch, aus dem Schmerz Leid entsteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Lebenskünstler ein Faulpelz und Taugenichts?</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/lebenskuenstler-faulpelz-und-taugenichts/</link>
		<comments>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/lebenskuenstler-faulpelz-und-taugenichts/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Taoismus]]></category>
		<category><![CDATA[WuWei]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Thema ist mir ein großes Anliegen, denn der Begriff des Lebenskünstlers wird umgangssprachlich sehr häufig falsch gedeutet. Schon der Begriff weist darauf hin, hier handelt es sich darum, die Kunst des Lebens zu beherrschen. So gesehen muss es sich nicht zwingend um einen Menschen handeln, denn Tiere und Pflanzen sind wahre Lebenskünstler! Hierzu fallen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1364" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-content/uploads/450px-Bradypus.jpg"><img class="size-medium wp-image-1364  " title="Faultier" alt="450px-Bradypus" src="http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-content/uploads/450px-Bradypus-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Wikipedia</p></div>
<p>Dieses Thema ist mir ein großes Anliegen, denn der Begriff des Lebenskünstlers wird umgangssprachlich sehr häufig falsch gedeutet.<br />
Schon der Begriff weist darauf hin, hier handelt es sich darum, die Kunst des Lebens zu beherrschen.<br />
So gesehen muss es sich nicht zwingend um einen Menschen handeln, denn Tiere und Pflanzen sind wahre Lebenskünstler!</p>
<p>Hierzu fallen mir diese passenden Worte von Mark Twain ein:</p>
<p><strong><em>Könnte man den Menschen mit der Katze kreuzen, würde dies den Menschen verbessern,<br />
nicht aber die Katze.</em></strong></p>
<p>Da es also bei dieser Spezies in Hinblick auf die Lebenskunst nichts zu tun gibt, wenden wir uns wieder den Menschen zu. <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich muss an dieser Stelle sofort die Frage gestellt werden, was ist nun die Kunst des Lebens?<br />
Ganz plakativ gesprochen, liegt die Kunst des Lebens darin, es in all seiner Fülle und mit all seinen Höhen und Tiefen zu Leben.<br />
Vermutlich werden Sie jetzt sagen, &#8220;das mache ich doch bzw. es bleibt mir ja auch nichts anderes übrig&#8221;.<br />
Sind wir also allesamt Lebenskünstler?</p>
<p>Spätestens hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn im Prinzip sind wir bzw. waren wir es alle einmal. Leider haben die meisten von uns den Weg (die Taoisten nennen es Tao) verlassen.</p>
<p>Für viele Menschen ist das Leben zu einem Kampf geworden, mit dem Fluss des Lebens bzw. von Leichtigkeit ist hier keine Rede mehr.<br />
Vielleicht kommt Ihnen jetzt der Gedanke, &#8220;der hat leicht reden, soll er sich einmal mit meinen Lebensumständen herumschlagen usw.&#8221;. Nun dann sehen Sie sich einmal andere Menschen an, Menschen die dem äusseren Anschein alles haben müssten, was ein glückliches und erfülltes Leben ausmacht. Sie werden feststellen, dass auch hier von einer Leichtigkeit des Seins und von einem Leben mit dem Fluss nicht die Rede ist.<br />
Auch hier findet ein permanenter Kampf statt, und die vergebliche Suche nach dem Glück.</p>
<p>Natürlich trifft das Schicksal einige von unser härter als die anderen, jedoch scheint dies keinesfalls mit einem glücklichen und erfüllten Leben in Zusammenhang zu stehen.</p>
<p>Für mich geht ein Lebenskünstler den Weg des Tao. Gelassen und mit einer Leichtigkeit tut er es dem Fluss gleich, der die Hindernisse umfließt, und sich nicht gegen sie wendet. Er stellt sich sich den Dingen des Lebens und akzeptiert völlig was gerade ist. Im Sinne des <a title="WuWei" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/03/wuwei-oder-pasivitaet/" target="_blank">WuWei</a> entspringt sein Handeln aus seinem tiefsten Inneren und nur dann wenn es notwendig oder sinnvoll ist. Er lebt niemals auf Kosten Anderer, sondern tut was getan werden muss um (über)leben zu können. Des weiteren, hat er erkannt, dass es <a title="Zeit" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/zeit/" target="_blank">zeitlich</a> nur einen Zustand gibt und das ist das &#8220;Hier und Jetzt&#8221;.</p>
<p>Abschließend möchte ich gerne nochmals Laotse zu Wort kommen lassen:</p>
<p><strong><em>Der Berufene hat kein eigenes Herz.</em></strong><br />
<strong><em>Er macht das Herz der Leute zu seinem Herzen.</em></strong><br />
<strong><em>Zu den Guten bin ich gut,</em></strong><br />
<strong><em>zu den Nichtguten bin ich auch gut;</em></strong><br />
<strong><em>denn das LEBEN ist die Güte.</em></strong><br />
<strong><em>Zu den Treuen bin ich treu,</em></strong><br />
<strong><em>zu den Untreuen bin ich auch treu;</em></strong><br />
<strong><em>denn das LEBEN ist die Treue.</em></strong><br />
<strong><em>Der Berufene lebt in der Welt ganz still</em></strong><br />
<strong><em>und macht sein Herz für die Welt weit.</em></strong><br />
<strong><em>Die Leute alle blicken und horchen nach ihm.</em></strong><br />
<strong><em>Und der Berufene nimmt sie alle an als seine Kinder.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeit</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/zeit/</link>
		<comments>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 06:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit ist unser größtes Problem, so schreibt es zumindest Eckhart Tolle in seinem Bestseller &#8220;Jetzt!&#8221;. Auch in vielen östlichen Lehren wird die Zeit als einer der Hauptverursacher für das menschliche Leiden gesehen. Interessant genug, einen Blog darüber zu schreiben. Was ist Zeit? Bei einer Google-Recherche, bin ich auf viele verschiedene und teilweise komplizierten Erklärungen für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit ist unser größtes Problem, so schreibt es zumindest Eckhart Tolle in seinem Bestseller &#8220;Jetzt!&#8221;.<br />
Auch in vielen östlichen Lehren wird die Zeit als einer der Hauptverursacher für das menschliche Leiden gesehen. Interessant genug, einen Blog darüber zu schreiben.</p>
<p>Was ist Zeit?<br />
Bei einer Google-Recherche, bin ich auf viele verschiedene und teilweise komplizierten Erklärungen für den Begriff &#8220;Zeit&#8221; gestoßen. Die meistens davon, habe ich nicht einmal im Ansatz verstanden. Zeit wird hier zum einen wissenschaftlich und zum anderen philosophisch erklärt. Beides wie gesagt zum größten Teil sehr kompliziert (zumindest ist das mein ganz persönlicher Eindruck).<br />
Deshalb möchte ich mich dem Begriff &#8220;Zeit&#8221; mit der einfachen Unterteilung, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nähern. Natürlich benötigen wir im Alltag die Uhrzeit um z.B. rechtzeitig zur Arbeit zu kommen usw..<br />
Es soll in diesem Blog allerdings um die &#8220;psychische Zeit&#8221; gehen.</p>
<p>Also was soll nun an der Zeit so problematisch sein?<br />
Um es ganz provokant zu sagen, dass es die Zeit schlichtweg nicht gibt!<br />
Vielleicht sind Sie jetzt verwundert, oder schlimmer noch geschockt?<br />
Aber keine Angst so lasse ich diese Aussage natürlich nicht stehen <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Den einzigen Zustand, den Sie jemals real erleben können ist das &#8220;JETZT&#8221;!<br />
Weder die Vergangenheit, noch die Zukunft kann real erlebt werden!<br />
Oder haben Sie schon mal versucht, in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu leben?</p>
<p>Nun was ist hier mit real gemeint ?<br />
Ganz einfach, das Leben spielt sich immer nur in der Gegenwart ab!</p>
<p>Aber was ist dann mit Vergangenheit und Zukunft?<br />
Beides ein Konstrukt unseres Verstandes, nichts weiter!</p>
<p>Und was daran soll nun problematisch sein?<br />
Dass sich unsere Gedanken ständig auf Probleme aus der Vergangenheit (Sie erinnern sich &#8211; nicht real)<br />
und auf Ängste in der Zukunft (auch nicht real) beziehen.</p>
<p>Dh. unser Leiden entsteht, weil wir nicht im Hier und Jetzt leben, sondern gedanklich permanent zwischen Vergangenheit und Zukunft umherschweifen.<br />
Testen Sie selbst für einen Moment, welche Ängste und Sorgen Sie genau in diesem Moment haben. Sie werden feststellen, dass sich so gut wie alles auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft bezieht.</p>
<p>Was lässt sich dagegen tun?<br />
Sie müssen im Hier und Jetzt leben, völlig gegenwärtig in genau diesem Moment.<br />
Leider ist das nicht so einfach, denn da gibt es ja noch unseren Verstand, der<br />
im übrigen für andere Aufgaben unverzichtbar ist und hier auch einen guten Job macht.<br />
Leider mischt sich der Verstand auch in Gebiete ein, von denen er nichts versteht,<br />
schlimmer noch sogar Schaden anrichtet. Die gute Absicht ist auch hier das streben nach<br />
Sicherheit. Mit der Gegenwart kann der Verstand jedoch nur wenig anfangen, hier gibt es<br />
weder etwas zu Grübeln noch etwas abzuwägen. Deshalb ist die einzige Möglichkeit,<br />
hier den Verstand durch völliges Gewahrsein des jetzigen Moments in seine Schranken zu verweisen. Natürlich treten weiterhin immer wieder Gedanken in unser Bewusstsein. Wenn wir diese allerdings achtsam und ohne Bewertung beobachten, werden diese wieder von dannen ziehen.</p>
<p>Ein regelmäßiges <a title="Achtsamkeit" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2012/09/achtsamkeit/" target="_blank">Achtsamkeitstraining</a> und das bewusste Wahrnehmen des jetzigen Moments und diesen vollständig zu akzeptieren so wie er nun mal ist, halte ich für die einzige Möglichkeit dieses Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p>In sofern, gebe ich Eckhart Tolle völlig recht!<br />
Übrigens aus meiner Sicht ein sehr gutes Buch zum Thema. <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landkarten</title>
		<link>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/landkarten/</link>
		<comments>http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/04/landkarten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 06:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Schwenkkraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie so oft, bekomme ich den Impuls für einen Blog durch ein Gespräch oder ein Ereignis. So entstand auch Dieser, in dem es um Landkarten gehen soll. Die NLP´ler (NLP = Neurolinguistisches Programmieren) unter Ihnen, verstehen vermutlich von welcher Landkarte hier die Rede ist. Für alle, die damit nicht vertraut sind, und das dürfte die Mehrheit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie so oft, bekomme ich den Impuls für einen Blog durch ein Gespräch oder ein Ereignis.<br />
So entstand auch Dieser, in dem es um Landkarten gehen soll.</p>
<p>Die NLP´ler (<span style="color: #0000ff;"><a title="NLP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistisches_Programmieren" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">NLP</span></a></span> = <span style="color: #333333;">Neurolinguistisches Programmieren</span>) unter Ihnen, verstehen vermutlich von welcher Landkarte hier die Rede ist.<br />
Für alle, die damit nicht vertraut sind, und das dürfte die Mehrheit sein, werde ich den Begriff kurz erläutern.<br />
In der NLP-Sprache ist die Landkarte, die eigene innere Abbildung der Realität. Daher kommt es auch zu folgender Grundannahme des NLP: <em>Die Landkarte ist nicht das Gebiet</em>.<br />
Es geht also um die subjektive Wahrnehmung der Welt und alles was darin existiert.<br />
Was im NLP als Landkarte bezeichnet wird, heisst bei mir <span style="color: #0000ff;"><a title="Warum Kopfmuster?" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2012/01/warum-kopfmuster/" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Kopfmuster</span></a></span>. <img src='http://www.psychologie-lebenskunst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem die Begrifflichkeit nun geklärt ist, kommen wir einmal zum Kern bzw. worauf ich eigentlich hinaus möchte.</p>
<p>Für das Verständnis, dass jeder Mensch die Welt völlig unterschiedlich wahrnimmt, und wir diesen Umstand respektieren und wertschätzen müssen, finde ich das Landkartenmodel sehr hilfreich.<br />
Bis dahin, befinde ich mich auch noch völlig NLP-Konform, jedoch geht es im Zen bzw. auch in der taoistischen Philosophie darum, gelegentlich hinter die Landkarte zu schauen.<br />
Ich benutze bewusst den Zusatz &#8220;gelegentlich&#8221;, den leider wird sehr häufig in die Lehre des Zen hineininterpretiert, dass hier ein Leben ohne jegliche Landkarten und Kopfmuster stattfinden soll.<br />
Das ist aus meiner Sicht unmöglich!<br />
Unser Gehirn zeichnet diese Kopfmuster oder auch Landkarten, um möglichst effektiv zu sein und Sicherheit zu vermitteln. Trotzdem macht es durchaus Sinn, die Welt ab und zu ohne den Filter der eigenen Landkarte zu sehen.<br />
Auch wenn nicht jedem von uns das Erlebnis eines &#8220;<span style="color: #0000ff;"><a title="Satori" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satori" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Satori</span></a></span>&#8221; zu Teil wird, so ist doch nach einer gewissen <span style="color: #0000ff;"><a title="Meditieren" href="http://www.psychologie-lebenskunst.de/2013/03/meditieren-lernen/" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Mediationspraxis</span></a></span>, ein Blick hinter die eigene Landkarte möglich.<br />
Dieser Blick, sei er auch nur für einen kurzen Moment führt in der Regel zu einer tiefen Erkenntnis der eigenen universalen Identität.</p>
]]></content:encoded>
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