Six-Step Refraiming

2. Mai 2012 Rainer Schwenkkraus Psychologie

Basierend auf der NLP-Annahme: “Jedes Verhalten hat eine gute Absicht………”

geht es beim Six-Step Refraiming darum, die gute Absicht die hinter einem Problemverhalten steckt herauszufinden und diese sinvoll zu erfüllen, anstatt die Ursachen von Problemen zu bekämpfen.

 

Step 1:

Der Klient beschreibt das Problemverhalten (möglichst konkret anhand von Beispielen).

Welcher Persönlichkeitsanteil ist für dieses Verhalten zuständig?

Wie stellt sich der Klient diesenTeil vor? Wie sieht er aus usw. (VAKOG).

Wichtig ist, diesen Teil nicht abschaffen zu wollen, sondern ihn zu würdigen dies sichert

anschließend die Koorperationsbereitschaft.

 

 

Step 2:

Der Klient nimmt mit dem Persönlichkeitsteil Kontakt auf und spricht diesen direkt an und fragt ob er bereit ist, an einer Lösung mitzuarbeiten.

Die Antwort kann auf verschiedene Arten erfolgen (VAKOG).

Nun wird der Persönlichkeitsteil gefragt, was er mit dem Verhalten sicherstellen möchte.

Was ist also die gute Absicht hinter dem Verhalten, für das er zuständig ist?

Wichtig ist, dass diese Absicht positiv formuliert wird.

Ggf. lässt sich nun dieser Persönlichkeitsteil postiv umbenennen (mindestens werteneutral),

so dass diese gute Absich im Namen integriert ist.

Der Klient bedankt sich bei dem neu benannten Persönlichkeitsteil.

 

Step 3:

Um nun nach Lösungen zu suchen benötigen wir den kreativen Teil.

Der Klient nimmt Kontakt zu seinem “kreativen Teil” auf.

Hierzu wird eine Situation in der Vergangenheit gesucht, in der der Klient besonders kreativ gewesen ist.

Der Klient versetzt sich in diese Situation (VAKOG).

Nun wird der kreative Teil um mindestens drei alternative Lösungsvorschläge oder Ideen

gebeten, die die gute Absicht des Persönlichkeitsanteils auf andere Weise sicherstellen,

ohne die störenden Nebenwirkungen des Problemverhaltens.

 

 

Step 4:

Der Persönlichkeitsteil wird nun nach seiner Zustimmung gefragt, was die neuen Lösungen betrifft.

Wenn Einwände bestehen, kann der kreative Teil weitere Ideen sammeln.

Des weiteren wird der Persönlichkeitsteil gefragt, welche der Lösungen er sofort ausprobieren wird.

 

Step 5:

Gibt es evtl. andere Persönlichkeitsteile, die Einwände haben was die neuen Lösungen betrifft?

Wenn ja: Welche gute Absicht steckt hinter dem Einwand? Diese zurückgeben an den kreativen Teil,

der dann weitere Iddeen sammelt.

Gibt es sonst noch etwas zu berücksichtigen was die Lösungen betrifft? Evtl. Famile, Freunde, Beruf,…)?

Step 6:

Der Klient stellt sich nun die neuen Lösungen in konkreten Situationen vor.

 

NLP-Methoden sind immer sehr schwer zu erklären, wenn man jedoch in einem Coaching-Prozess

das Modell durchläuft, wird sehr schnell klar wie einfach und doch effektiv diese Methoden sind.

Wichtig ist wie immer der “Rapport” also die Beziehung zwischen Coach und Klient!


Coaching

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